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Wichtige Parameter bei der Auswahl eines WIG-Schweißgerätes
Beim WIG-Schweißen stehen Kontrolle, Präzision und Wiederholgenauigkeit im Vordergrund. Entsprechend unterscheiden sich auch die entscheidenden Gerätemerkmale deutlich von anderen Schweißverfahren.
Ein zentraler Punkt ist die Stromart. DC-Geräte eignen sich für Stahl und Edelstahl, während AC/DC-Schweißgeräte zusätzlich Aluminium und Aluminiumlegierungen ermöglichen. Gerade beim Aluminiumschweißen spielen AC-Frequenz und Balance eine wichtige Rolle, da sie Einbrand, Reinigungswirkung und Nahtbild direkt beeinflussen.
Ebenso wichtig ist die feine Regelbarkeit des Schweißstroms. WIG-Schweißgeräte erlauben sehr präzise Einstellungen – ideal für dünne Bleche, Wurzel- und Sichtnähte. Funktionen wie Pulsstrom helfen dabei, Wärmeeintrag zu kontrollieren, Verzug zu minimieren und ein gleichmäßiges Nahtbild zu erzielen.
Die Zündung ist ein weiterer Qualitätsfaktor. Moderne Geräte arbeiten mit kontaktloser HF-Zündung, die ein sauberes Starten des Lichtbogens ermöglicht und die Wolframelektrode schont. Ergänzend sorgen einstellbare Gasvor- und Gasnachströmzeiten für optimalen Schutz der Schweißnaht und der Elektrode.
Auch beim WIG-Schweißen spielt die
Einschaltdauer
eine entscheidende Rolle. Sie gibt an, wie lange das Gerät bei einer bestimmten Stromstärke betrieben werden kann, ohne zu überhitzen – besonders relevant bei längeren Schweißarbeiten oder im industriellen Einsatz.








